COVID-19 Checkliste für die Gastronomie

 

 

Die Thüringer Verordnung zur Neuordnung der erforderlichen  Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zur Verbesserung der infektionsschutzrechtlichen Handlungsmöglichkeiten vom 09.Juni 2020 wird am 13. Juni 2020 in Kraft treten.

 Daraus ergeben sich für die Gastronomie folgende notwendige Schritte:

1. Es sind nunmehr die Kontaktdaten der Gäste zu führen.

Aufgrund der weitreichenden Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen, spielt die Kontaktnachverfolgung beim Auftreten einer Neuinfektion – besonders in geschlossenen Räumen – eine entscheidende Rolle. Um möglichst schnell Infektionsketten nachvollziehen zu können, ist für Gäste von Gaststätten in geschlossenen Räumen bzw. Besucherinnen und Besucher von öffentlichen Veranstaltungen/Angeboten/Einrichtungen mit Publikumsverkehr in geschlossenen Räumen die Erfassung von Kontaktdaten aller Gäste/Teilnehmenden Pflicht.

Mustervorlagen zur Kontaktdatenerfassung:

Mustervorlage: Kontaktdatenerfassung_10 Personen
Mustervorlage: Kontaktdatenerfassung_Einzelpersonen

Näheres dazu finden Sie unter:

https://www.lra-sm.de/

 https://www.dehoga-thueringen.de/informieren/pressezentrum/corona/

2. Mit der neuen Verordnung vom 09.06.2020 ist die Durchführung privater Feiern bzw. geschlossener Veranstaltungen wieder zulässig. Dennoch sollten die allgemeinen Hygieneregeln wie Händewaschen und regelmäßiges Reinigen der sanitären Einrichtungen beachtet werden. Der Mindestabstand von 1,5 m ist wo immer möglich und zumutbar einzuhalten. Auch für eine Erleichterung der Kontaktnachverfolgung ist zu sorgen. Die Verantwortung zum Einhalten dieser Regelungen liegt beim Veranstalter.
Ab einer Personenzahl von 30 Gästen in geschlossenen Räumen oder 75 Gästen unter freiem Himmel ist eine private Veranstaltung anzeigepflichtig. Dafür ist das Formular "Anzeige privater Veranstaltungen [PDF] " auszufüllen und an die E-Mail: m.bauroth@lra-sm.de zu senden.

3. Öffentliche Veranstaltungen sind mit der neuen Rechtsverordnung weiterhin grundsätzlich verboten. In Einzelfällen kann eine Erlaubnis vom Landratsamt erteilt werden. Dafür ist es nötig, neben der sonst üblichen Antragsstellung in den jeweiligen Ordnungsämtern der Kommunen, ein Zusatzformular auszufüllen und zusammen mit dem Antrag abzugeben. Das Zusatzformular muss eine detaillierte Begründung dafür enthalten, dass die Veranstaltung in ihrem Gesamtgepräge, ihrer Organisation, dem geplanten Ablauf, der Dauer, der Anzahl der Teilnehmer, der Art und der auch überregionalen Herkunft der zu erwartenden Teilnehmer oder nach den räumlichen und belüftungstechnischen Verhältnissen am Veranstaltungsort unter besonderer Berücksichtigung des aktuellen SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen am Veranstaltungsort in besonderem Maße nicht geeignet ist, die Ausbreitung der Pandemie zu fördern. Das zuständige Ordnungsamt wird den Antrag vorprüfen und an das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen weiterleiten. Zu beachten ist, dass hierbei ein Hygieneschutzkonzept zwingend beizufügen ist, welches das Gesundheitsamt prüfen wird. Auf die allgemein Hygieneregeln und den Mindestabstand ist außerdem zu achten. Ebenfalls muss eine Kontaktdatenerfassung aller Beteiligten sichergestellt werden.