Wirtschaft in Schmalkalden

Schmalkalden... im Überblick

Genial Zentral

Der Wirtschaftsstandort Schmalkalden verbindet Historie, Kultur und Natur mit einer zentralen Lage in Thüringen, Deutschland und Europa. An den Schnittstellen überregionalen Verkehrsanbindungen gelegen, gehört das Mittelzentrum Schmalkalden zu den wirtschaftlich starken Zentren Thüringens.

Wirtschaft

Schmalkalden ist Dienstleistungs-, Forschungs-, Bildungs- und Produktionsstandort. Unsere größten Unternehmen arbeiten in der Metallverarbeitung/ Werkzeugbau-, Dienstleistungs- und Lebensmittelbranche.

Wissenschaft und Bildung

Innovation, wirtschaftsnahe Forschung und Ausbildung sowie Existenzgründerunterstützung sind die Erfolgsrezepte in Schmalkalden. Die unterschiedlichen Dienstleister und Unternehmen begründen mit ihrer engen Zusammenarbeit die Innovationskraft des Schmalkalder Mittelstandes. Umfangreiche Bildungsangebote bieten beste Voraussetzungen dafür, dass sich unser Nachwuchs in alle Richtungen gezielt entwickeln kann.

Kultur

In Schmalkalden ist Kultur ein wichtiger weicher Standortfaktor. Neben der sehenswerten Innenstadt und dem einmaligen Renaissanceschloss Wilhelmsburg wollen wir mit der Landesgartenschau 2015 und 500 Jahre Reformation 2017 starke Akzente auch über die Thüringer Grenzen setzen. Unsere Vereine bieten für jedermann eine aktive und interessante Freizeitbeschäftigung.


Schmalkalden - ein starkes Mittelzentrum

Das Mittelzentrum Schmalkalden ist Fachhochschul-, Wirtschafts-, Forschungs- und Technologiestandort mit ca. 21.000 Einwohnern, 3000 Studenten und einem erweiterten Einzugsgebiet von ca. 100.000 Einwohnern.

Die Arbeitslosenquote ist eine der besten in den gesamten neuen Bundesländern. Seit Sommer 2010 liegt wieder unter 7%. Durch Schmalkalden führen die Hauptverkehrswege zu den drei Thüringer Autobahnen A71, A73, A4, die in jeweils ca. 25 Minuten erreichbar sind. In 2013 werden die Bauarbeiten für den 1. Bauabschnitt der B62 Ortsumfahrung Mittelschmalkalden sowie die Talquerung des Schmalkaldetals der B19 fertiggestellt. Damit ist eine noch schnellere Ortsanbindung an den Autobahnanschlussstellen Eisenach und Meiningen gewährleistet.

Das Gewerbegebiet Werratal hat eine sehr gute infrastrukturelle Anbindung an die Wirtschaftsräume Schweinfurt A71 und Eisenach A4 und ist direkt an der B19 gelegen, komplett erschlossen und zusammenhängende Gewerbeflächen bis 4 ha können zu einem Preis von 13,50 €/m² erworben werden. Für logistisch ausgerichtete Unternehmen ein TOP Standort in Südthüringen. Mit der Entwicklung des „Greentec“ Gewerbeparks am TGF in Schmalkalden, wollen wir ein Kompetenzzentrum für Firmen aus den Bereichen Energie- und Umwelttechnik schaffen, die neben den Räumlichkeiten der Mietfabrik die Infrastruktur der TGF Schmalkalden nutzen können.
 

Wirtschaft, Wissenschaft & wirtschaftsnahe Forschung

Mit der stetigen Entwicklung der Fachhochschule Schmalkalden (FHS) und seinen vielfältigen Studienbereichen, 3000 Studenten, dem überregional bekannten Technologie, Gründer- und Förderzentrum (TGF), dem Zentrum für Weiterbildung an der FHS sowie der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung GFE, haben wir Einrichtungen, die den klein- und mittelständischen Unternehmen ein starker Partner sind.

So ist die Struktur des TGF´s schon direkt mit den Forschungsgebieten der FHS und der GFE gekoppelt. Werkzeug- und Formenbau, Kunststoff-, Produktions- und Fertigungstechnik, Medizingerätetechnik, I+K Technologien sowie Energie- und Umwelttechnik sind jetzt und werden zukünftig wichtige Technologiepfeiler in Schmalkalden sein, um einen gesunden, vielfältigen Branchenmix sowie ein umfangreiches Arbeitsplatzangebot für unsere Fachleute und die hier ausgebildeten Studenten am Standort Schmalkalden anbieten zu können.

Mit dem Neubau des Firmengebäudes der GFE in unmittelbarer Nähe der FHS, des TGF und des GE Ost können wir ein Innovationszentrum für diese neuen Technologien schaffen und weitere Akzente in Richtung Zusammenarbeit mit einheimischer Unternehmen setzen.

Die GFE ist Leader des durch den Freistaat Thüringen geförderten Clusters FerMeTh (Fertigungstechnik und Metallbearbeitung Thüringen).


Wirtschaftsgeschichte

Schmalkalder Eisen- und Stahlwarenproduktion
Die ökonomische Grundlage der Entwicklung des Gebietes um Schmalkalden war das Finden , Abbauen und Verarbeiten von Braun- und Roteisenstein, dem Eisenerz. Bereits um 1340 fand der Erzabbau erste urkundliche Erwähnung. Das abgebaute Eisenerz enthielt 40-50% Eisen und 4-6% Mangan. Durch den reichen Holzbestand des Thüringer Waldes war es möglich, die Verhüttung des Erzes im Umfeld des Abbaues mittels Windöfen durchzuführen. Diese wurden im Laufe der Weiterentwicklung durch den Niederen bzw. Hohen Blauofen ersetzt.
"Schmalkalder Artikel"
Im Jahre 1397 waren "Schmalkalder Artikel", so die Bezeichnung für die in der Stadt gefertigten Stahlwaren, auf der Frankfurter Messe vertreten. Um das Jahr 1554 gab es bereits 225 Schmiedewerkstätten in Schmalkalden die sich in sieben Zünfte des Eisenhandwerks gliederten. Nämlich die Stahlschmiede mit 28 Werkstätten und die Bohrerschmiede mit 29 Werkstätten, die Scherschmiede mit 27 Werkstätten, die Messer und Klingenschmiede mit 41 Werkstätten, die Kleinschmiede (darunter die Ahlenschmiede und Flaschenschmiede, später auch die Ortbändermacher) mit 21 Werkstätten und die Nagelschmiede mit 9 Werkstätten. Hinzu kam noch die starke Zunft der Hufschmiede mit 70 Werkstätten. In ihrer Zunft hatten sich auch Hack- und Schnittmesserschmiede, die Sichel- und Pfannenschmiede, die Spießmacher, sowie Sägen- und Beilschmiede zusammengefunden. In jeder Zunft gab es auch Werkstätten, die von Meisterwitwen geführt wurden. Die Anfertigung von Eisen- und Stahlwaren erstreckte sich dann unter anderem auf Ahlen und Bohrer, Messer und Scheren, Striegel und Löffel, Hufeisen, Zangen und Spieße. Die zu den Kleinschmieden zählenden "Leffeler" oder Löffelschmiede stellten außer Blechlöffeln, Gieß- und Pechkellen auch Pfannen und Tiegel her. Das eisen- und stahlverarbeitende Handwerk fand in seiner Entwicklung erst um die Jahrhundertwende zum 20.Jahrhundert den Weg vom Handwerk zur industriellen Fertigung. Heute besteht das wirtschaftliche Profil der Stadt Schmalkalden aus Betrieben der Werkzeugindustrie, des Sondermaschinen- und Werkzeugbaus, der Lebensmittel und Getränkeindustrie sowie der Holzbearbeitung und des Baugewerbes.

Quelle: - Privat - 600 Jahre Schmalkalder Eisengewinnung und Eisenverarbeitung von Hans Lohse

 

Wirtschaftsstandort Schmalkalden

Wirtschaftsstandort Schmalkalden Standortexposé zum Wirtschaftsstandort Schmalkalden
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Unternehmerfreundliche Verwaltung

youtube-unternehmerfreundliche-verwaltung Video: Unternehmer-freundliche Verwaltung im Thüringer Wald
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Konjunkturbericht

Wirtschaftsstandort Schmalkalden Konjunkturbericht Frühsommer 2012
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