Unternehmerfreundliche Verwaltung

Unternehmerfreundliche Verwaltung im Thüringer Wald

Eine unternehmerfreundliche Verwaltung ist erfahrungsgemäß ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil. Zufriedene Unternehmer bleiben ihrer Kommune treu, investieren vor Ort und schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Sie sind ebenso nationaler und internationaler Botschafter und Werbeträger für den Standort.

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Das mit dem Projekt „Unternehmerfreundliche Verwaltung im Thüringer Wald“ verfolgte Ziel ist eine auf die Belange der Wirtschaft zugeschnittene Optimierung von Verwaltungsabläufen und die Schaffung von Angeboten der öffentlichen Verwaltung für die Unternehmen. Durch die freiwillige Selbstverpflichtung nach definierten Standards zu arbeiten, soll eine neue Qualität in der Unternehmensbetreuung erreicht werden.

Auf Grundlage einer IST-Analyse wurde der Handlungsbedarf aus Unternehmersicht ermittelt, sowie die Vorstellungen und Wünsche erfragt, die Unternehmen an eine moderne, öffentliche Verwaltung stellen. Diese bestehen in erster Linie im Verständnis für unternehmerische Belange, einem Ansprechpartner für die Unternehmen, Erklärung der Wirtschaftsförderung zur Chefsache, kurzer Bearbeitungszeiten, guter Erreichbarkeit der Verwaltung, Beschwerdemanagement, persönlicher Betreuung und Kontaktpflege zu den Unternehmen. Daneben gehören aber auch elementare Dinge wie Freundlichkeit, Engagement, Kompetenz, Zuverlässigkeit und Kooperationsfähigkeit der Mitarbeiter der Verwaltung zu den Vorstellungen an eine unternehmerfreundliche Verwaltung aus Unternehmersicht.

In Umsetzung dieser Vorstellungen und Wünsche wurden ein Leitbild, eine Selbstverpflichtung und ein Handlungsleitfaden für die Arbeit der Verwaltung erarbeitet. In diesem sind sichtbare, vergleichbare und messbare Mindeststandards dokumentiert, die die Erwartungen der Unternehmen widerspiegeln. Öffentliche Verwaltungen die das Gütesiegel „Unternehmerfreundliche Verwaltung im Thüringer Wald“ erreichen wollen, arbeiten im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung nach den definierten Standards.

Die praktische Umsetzung zur Erlangung des Gütesiegels erfolgt in zwei Stufen. In einer ersten Stufe schafft die Verwaltung die organisatorischen Voraussetzungen, dass die auferlegten Standards im internen Geschäftsbetrieb umgesetzt wurden. In einer zweiten Stufe erfolgt durch eine repräsentative Befragung der ortsansässigen Unternehmerschaft eine Auswertung ob aus Sicht derselben die auferlegten Kriterien eingehalten wurden. Nur die ortsansässige Unternehmerschaft kann bewerten ob eine unternehmerfreundliche Verwaltung gegeben ist. Wird bei der anschließenden Auswertung die notwendige Punktzahl nicht erreicht, kann das Gütesiegel nicht verliehen werden.

Das Prüf- und Bewertungsverfahren, dass im Ergebnis auch zugleich eine Zufriedenheitsanalyse darstellt, wird durch die IHK Südthüringen und die HWK Südthüringen begleitet und geführt.

Die Stadt Schmalkalden hat mit einem einstimmigen Stadtratsbeschluss ihr Bekenntnis gezeigt sich dem Bewertungsverfahren zu stellen, um das Gütesiegel „Unternehmerfreundliche Verwaltung im Thüringer Wald“ zu erlangen. Dieses hat eine Gültigkeit von 3 Jahren und muss danach erneut beantragt werden.

Leitbild, Selbstverpflichtung und Handlungsleitfaden der Verwaltung (453.82 kB)

Wirtschaftsstandort Schmalkalden

Wirtschaftsstandort Schmalkalden Standortexposé zum Wirtschaftsstandort Schmalkalden
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Unternehmerfreundliche Verwaltung

youtube-unternehmerfreundliche-verwaltung Video: Unternehmer-freundliche Verwaltung im Thüringer Wald
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Konjunkturbericht

Wirtschaftsstandort Schmalkalden Konjunkturbericht Frühsommer 2012
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